Projekte

Unsere Projekte

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Ankerland

Der gemeinnützige Verein Ankerland kümmert sich seit 2008 um verletzte Kinderseelen. Bundesweit einmalig werden seit April 2016 im eigenen Therapiezentrum Kinder und Jugendliche ambulant betreut, die durch schreckliche Erlebnisse schwer traumatisiert sind. Das ambulante Beratungs- und Therapiezentrum schafft eine familiäre Atmosphäre ohne Klinik-Ambiente, das den Jüngsten in unserer Gesellschaft bei der Aufarbeitung ihrer furchtbaren Erfahrungen hilft. Sie haben Gewalt, schwere Formen der Vernachlässigung, Terror, Unfälle oder Katastrophen erlebt und leiden an einer Posttraumatischen Belastungsstörung oder anderen Formen der Trauma-Folgestörungen. Das Therapeutenteam aus Ärzten, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten sowie Musik- und Kunsttherapeuten sichert eine Intensiv-Behandlung, die geprägt ist von Kontinuität, fachlicher Kompetenz, Vertrauen und Zeit.

www.ankerland.de

Boxen

Boxakademie

Die Box-Akademie Hamburg unterstützt junge Menschen in sozialen Brennpunkten dabei, zu verantwortungsvollen Mitgliedern der Gesellschaft heranzuwachsen.
Der Alltag vieler Kinder, die in sogenannten Problemvierteln aufwachsen, ist durch Langeweile und destruktives Verhalten geprägt, Gewalt ist an der Tagesordnung, die Schwelle zur Kriminalität ist niedrig, positive Impulse fehlen. Aus diesem Grund wurde 2009 in Hamburg-Jenfeld die Box-Akademie gegründet. Sie unterstützt junge Menschen mit schlechten Startbedingungen dabei, ihr Potenzial positiv auszuschöpfen und aktiver Teil unserer Gesellschaft zu werden. Das Box-Training weist einen Weg zum konstruktiven Umgang mit Konflikten, stärkt das Selbstbewusstsein, gibt Sicherheit und fördert die Teamfähigkeit. Hier können Aggressionen auf eine kontrollierte Weise abgebaut werden – nach festen Regeln, mit Fairplay.

https://box-akademie-hamburg.de

CLIMB Lernferien

Seit 2012 gibt es das climb-Ferienangebot in Hamburg. Es findet jeweils 14 Tage lang während der Schulferien in den Räumlichkeiten einer Grundschule eines sozial benachteiligten Stadtteils statt. Kindern, denen in unserer Gesellschaft viele Türen verschlossen bleiben, bietet climb den nötigen Raum, um ihren Bildungserfolg selbst in die Hand zu nehmen. In den Lernferien stehen neben Deutsch und Mathematik auch Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen auf dem Lehrplan, genauso wie Rücksicht, Teamfähigkeit, Planungs- und Umsetzungskompetenz und vor allem jede Menge Spaß. Die Lust auf Lernen wird geweckt, das Selbstbewusstsein gestärkt, individuelle Fähigkeiten gefördert und weiterentwickelt.

www.climb-lernferien.de

Das Löwenhaus

Das Löwenhaus ist Treffpunkt und Anlaufstelle für Kinder von 6 bis 14 Jahren, die in der Schule Schwierigkeiten haben oder nach Schulschluss auf sich allein gestellt sind. Die Arbeit der Einrichtung beruht auf den vier Säulen “gesunde Ernährung”, “Hausaufgabenhilfe”, “Kunst und Musik” und “Bewegung”. 

Die Kinder erhalten hier sieben Tage in der Woche ein warmes Mittagessen, Abendbrot und Hilfe bei den Hausaufgaben. Die Kinder essen gemeinsam, beteiligen sich an der Zubereitung und bekommen spielerisch den richtigen Umgang mit Lebensmitteln und eine ausgewogene Ernährung vermittelt. Bis zu 40 Kinder besuchen das Löwenhaus täglich – unentgeltlich und unabhängig von ihrer nationalen oder religiösen Zugehörigkeit. Auch gemeinsame Ausflüge, Reisen, Museums- und Theaterbesuche und ausgewählte Spiel-, Sport- und Musikangebote stehen auf dem Programm.

www.asb-hamburg.de/freiwillig-aktiv/das-loewenhaus/

Der Hafen hilft e.V.

Dem Hamburger Hafen verbundene Unternehmen und Privatpersonen haben sich zu dem gemeinnützigen Verein Der Hafen hilft! e.V. zusammengeschlossen, um lokale Hilfsorganisationen zu unterstützen. Denn immer mehr Menschen benötigen die Hilfe sozialer Einrichtungen, die öffentlichen Mittel reichen oft nicht mehr aus. Der Verein fungiert mit seiner Website als Vermittler und hilft, Überschüsse aus Unternehmen und Privathaushalten mit den Bedarfen von sozialen Einrichtungen im Großraum Hamburg zusammenzuführen. Er unterstützt auch mit Beratung, Logistik und tatkräftiger Hilfe, z.B. bei Renovierungen. Eine sehr wichtige Arbeit, denn viele Vereine und Organisationen stehen Jahr für Jahr vor dem Aus, weil Mittel und Ressourcen knapp sind und Behörden und Förderer oftmals keine finanzielle Unterstützung garantieren können.

www.der-hafen-hilft.de

Deutsche Hilfsgemeinschaft e.V.

Die Deutsche Hilfsgemeinschaft wurde am 18.10.1945 gegründet und verfolgt seither das Ziel, Menschen ein neues Lebensgefühl zu vermitteln, ihnen in schwierigen Lebenssituationen Mut zu geben und Not, Hunger und Sorge zu lindern. Dazu gehört die traditionsreiche Paketaktion zur Weihnachtszeit für einsame Menschen und mittellose Familien mit Kindern. Auch Ferienfreizeiten für Kinder aus sozial- und finanzschwachen Familien werden organisiert und durchgeführt. Zu den wichtigsten Projekten zählen Erholungsreisen für alte, finanziell schwache und zum großen Teil sozial isoliert lebende Senioren in Hamburg. Der Verein möchte Abwechslung in den oftmals tristen Alltag bringen, damit Lebensgeister wieder wecken und neue soziale Kontakte ermöglichen.

www.deutsche-hilfsgemeinschaft.de

Die Arche

Die „Arche“ ist ein bundesweit aktives Hilfsnetzwerk mit Zufluchtsorten für Kinder in elf deutschen Städten. Vor 21 Jahren hatte der Berliner Pastor Bernd Siggelkow die Idee, Kindern auf der Schattenseite des Lebens diese damals eher ungewöhnliche Form der Hilfe anzubieten. Es begann mit einer Suppenküche – heute leistet die „Arche“ einen wichtigen Beitrag mit vielen pädagogischen Angeboten für benachteiligte Kinder.

In den Hamburger Stadtteilen Billstedt und Jenfeld bietet die Arche kostenlose Mahlzeiten und eine persönliche Betreuung nach dem Schulunterricht an. Einfach mal offen über seine Probleme sprechen können, sich in dieser Gemeinschaft geborgen fühlen und Hilfe bei den Hausaufgaben erhalten.

Mit den „Mutmachern“ erhalten sozial benachteiligte Jugendliche aus dem Brennpunkten Jenfeld und Billstedt, z.T. mit Fluchterfahrung, z.T. mit Migrationshintergrund, durch die Module des Coaching-Programms Unterstützung in den Bereichen Schule, Übergang Schule-Beruf, Lebenskrisen und sinnvolle Freizeitgestaltung.

www.kinderprojekt-arche.de

Förderverein Pottkieker e.V.

Die Dulsberger Stadtteilküche Pottkieker ist ein gemeinnütziges Projekt und bietet täglich warmes Mittagessen für Menschen mit nachweislich geringem Einkommen bzw. Renten. Bedürftige Seniorinnen und Senioren können hier Kontakte knüpfen und Gesprächspartner finden, um mehr am sozialen Leben teilzuhaben. Die Küche versorgt rund 240 Menschen täglich mit frisch gekochten Mahlzeiten zu günstigen Preisen. Zubereitet wird das Essen unter anderem von Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Aktivierungsmaßnahme für langzeitarbeitslose Menschen. Diese bekommen hier einen Einblick in die Tätigkeiten einer Großküche, machen sich mit den Arbeitsabläufen vertraut und motivieren sich gegenseitig durch Spaß am Job und den kleinen täglichen Erfolgen, die sie mit ihrer Arbeit erzielen. Ergänzend findet hier auch eine Lebensmittelausgabe in Kooperation mit der Hamburger Tafel und eine Kleiderausgabe statt, die durch private Kleiderspenden möglich gemacht wird. 

www.pottkieker.info

Reichsstiftung-Freirraum

freiraum e.V.

freiraum hamburg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 1993 niedrigschwellige, akzeptierende Drogenarbeit in Hamburg leistet.

Seit 1994 betreibt der Verein nach diesem Konzept das „Abrigado“ in Harburg als akzeptierende Kontakt- und Beratungsstelle mit integriertem Drogenkonsumraum. Primäre Zielsetzung der Angebote ist die „Schadensminimierung und Überlebenshilfe“ für Drogengebrauchende. Das Kontaktcafé ist als kommunikatives, versorgendes und beratendes Angebot angelegt.

Zusätzlich wird jeden Tag eine warme Mahlzeit zum Selbstkostenpreis der Lebensmittel, häufig auch kostenlos, angeboten. Pro Tag werden ca. 40 Portionen gekocht. Einmal pro Woche gibt es eine Kochgruppe mit Adressat*innen, die das Essen zubereiten. Die Mitarbeiter*innen achten auf ein ausgewogenes, abwechslungsreiches Ernährungsangebot einschließlich kostenloser Trinkwasserversorgung.

www.drogenkonsumraum.net/standort/freiraum-hamburg-ev-abrigado

Freunde alter Menschen e.V.

Der Verein Freunde alter Menschen e.V. setzt sich dafür ein, die Einsamkeit und Isolation alter, hochbetagter Menschen zu lindern – durch freundschaftliche Besuchspartnerschaften.
Niemand möchte allein und isoliert leben. Genau das ist aber für viele alte Menschen traurige Realität. Ehepartner und Freunde sind bereits verstorben, die Kinder leben an einem anderen Ort, die Mobilität ist eingeschränkt, soziale Kontakte werden immer geringer. Auch wenn für die Versorgung und Pflege gesorgt ist, Nähe, Freundschaft und Zuwendung fehlen. Diese Lücke wollen die Freunde alter Menschen füllen. Sie stiften Besuchspartnerschaften und sorgen für persönliche Begegnungen. Die Freiwilligen des Vereins besuchen regelmäßig einen alten Menschen zu Hause oder im Pflegeheim. Im Idealfall entwickelt sich daraus eine echte Freundschaft, die bis zum Lebensende anhält.

www.famev.de/hamburg/

Reichsstiftung_Ghana

Future of Ghana e.V.

Das Projekt „Vorbilder“ vermittelt Patenschaften zwischen Schwarzen Jugendlichen und Erwachsenen, mit dem Ziel, Fähigkeiten zu erkennen und auszubauen, sowie Vorbilder in der eigenen Community zu finden. Die Patenschaften führen gemeinsame Freizeitaktivitäten durch und erarbeiten sich bei Problemen gemeinsam eine Lösung. Auf diese Weise will der Verein Teilhabechancen erhöhen und zeigen, dass auch Schwarze Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen mit gezielter Förderung ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Die Jugendlichen gewinnen konkrete Hilfen, die sie befähigen ihren Schulalltag und ihre Berufswahl besser zu bewältigen. Sie wachsen durch die soziale Begleitung zu selbstbewussten Menschen heran und nehmen eine proaktive Rolle bei der Ausgestaltung der Patenschaft ein.

www.fog-germany.de

Huus-Reichsstiftung

Harburg Huus

Die im Juni 2018 eröffnete DRK-Tagesaufenthalts- und Übernachtungsstätte für obdachlose Menschen mit Hund „Harburg-Huus“ lindert die Not obdachloser Menschen in Form von Unterkunft, Verpflegung, Hygieneleistungen, medizinischer Grundversorgung und hilft so, ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen. Es ist die einzige Notunterkunft südlich der Elbe in Hamburg. Die obdachlosen Gäste müssen sich nicht von ihrem Hund, um im „Harburg-Huus“ betreut zu werden. Als kleine familiäre Einrichtung mit 15 Schlafplätzen und kurzen Wegen hilft das Harburg-Huus schnell, unbürokratisch und niedrigschwellig ohne Auflagen: ohne Fallvorabprüfung und ohne Ausweiskontrolle.

http://www.harburg-huus.de

Jesus Center

Begegnen, beraten, betreuen – das sind die Grundpfeiler des JesusCenters im Hamburger Schanzenviertel. Kern und zentraler Anlaufpunkt für obdachlose und bedürftige Menschen ist das Café Augenblicke mit seinem großen Gemeinschaftssaal, der montags bis freitags von 11 bis 15 Uhr zum Verweilen einlädt. Hier können die Gäste kostengünstig essen und trinken, sich aufwärmen, zur Ruhe kommen und Gespräche führen. In der Kleiderkammer besteht die Möglichkeit, sich neu einzukleiden und bei Bedarf die Duschen der Einrichtung zu nutzen.

www.jesuscenter.de

KoALA e.V.

Als sozialer, kommunaler und gastronomischer Dienstleister betreibt der gemeinnützige Verein KoALA e.V. Projekte in und um Altona. Der Verein beschäftigt und qualifiziert arbeitslose Menschen mit dem Ziel, ihnen wieder Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Sozial benachteiligte Jugendliche werden durch Ausbildungsprojekte in Kooperationsbetrieben gefördert und in den Arbeitsmarkt vermittelt.

La Cantina ist eines der Projekte von KoALA e.V., das Menschen mit geringem Einkommen regelmäßig ein ausgewogenes Essen anbietet. Darüber hinaus bietet La Cantina den Menschen einen warmen Platz zum Ausruhen, Kontakt zu anderen Menschen, Wohnzimmeratmosphäre und das Gefühl, willkommen zu sein.

http://neu.koala-hamburg.de/la-cantina-suppenkueche/

Kulturisten Hoch2

Mit dem Projekt „KH2 – SeniorenAktiv“ möchte die Stiftung Generationen-Zusammenhalt altersarme Menschen unterstützen, weiterhin – oder wieder – eine aktive Rolle in der Gesellschaft zu spielen. Viele SeniorInnen leben wegen wirtschaftlicher und körperlicher Einschränkungen isoliert und zurückgezogen, sind passiv geworden. Mit dem Projekt soll erreicht werden, dass sie (wieder) Selbstwirksamkeit erfahren, aus dem Haus gehen, Kontakte knüpfen und sich im eigenen Quartier einbringen. Das steigert zum einen Gesundheit und Selbstwertgefühl und somit die Lebensqualität der SeniorInnen selbst.

www.kulturisten-hoch2.de

KulturLeben Hamburg – KulturKlub

Anfang 2018 durch den gemeinnützigen Verein KulturLeben Hamburg e.V. ins Leben gerufen, ermöglicht der KulturKlub Kindern im Kita- und Grundschulalter die kostenfreie Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen. Das Projekt richtet sich mit seinem Angebot an Kinder aus Haushalten mit geringen Einkünften und ermöglicht ihnen eine Teilnahme am reichhaltigen Kulturleben Hamburgs. So werden sie bereits in jungen Jahren an Kunst und Kultur herangeführt. Denn gerade im jungen Alter sind positive Erfahrungen mit Kunst, Kultur und Bildung enorm wichtig für die weitere Entwicklung: Interessen werden gebildet, Begabungen können wachsen, positive Selbstentwürfe entstehen.

www.kulturleben-hamburg.de/kulturklub/

Leben im Abseits e.V.

Berührungsängste im Umgang mit Obdachlosen und Bedürftigen abzubauen und der Stigmatisierung von Obdachlosigkeit entgegenzuwirken, das ist eines der Hauptanliegen des Vereins. Und natürlich die aktive Unterstützung von Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Der Verein leistet Aufklärungsarbeit, informiert über die unterschiedlichsten Hilfsangebote für Obdachlose und fördert die Zusammenarbeit von nachhaltig tätigen Hilfseinrichtungen. Er führt Kampagnen und Projekte durch, organisiert Lesungen, Ausstellungen und Projekttage an Schulen.

Mit Zeit-, Sach- und Geldspenden unterstützt Leben im Abseits Einrichtungen der Obdachlosenhilfe, damit die Hilfe genau da ankommt, wo sie am nötigsten gebraucht wird – bei den obdachlosen und bedürftigen Menschen. Auch die direkte Ansprache auf der Straße gehört zu den Vereinsaufgaben.

www.leben-im-abseits.de

Mehrblick

Beim Überqueren der Straße wird der Verkehr kaum erkannt, das Lesen von Arzneimittel-Beipackzetteln fällt schwer, das Ausfüllen eines behördlichen Formulars wird zum Ding der Unmöglichkeit. Wer obdachlos ist, für den gehört schlechtes Sehen oft zum Alltag. 

In Kooperation mit einem Netzwerk aus 20 ehrenamtlichen Optikern und Nutzmüll e.V., einer Berufsfördereinrichtung für Langzeitarbeitslose, sammelt Mehrblick seit 2016 gebrauchte, nicht mehr benötigte Brillen, reinigt sie, repariert sie, wenn nötig, und misst die Stärken nach. In der Brillen-Sprechstunde können bedürftige Menschen dann einen professionellen Sehtest machen lassen und erhalten eine passende, kostenlose Brille. Für viele ein einschneidendes Erlebnis. Endlich können sie wieder klar sehen und mit mehr Selbstbewusstsein, Sicherheit und Durchblick ihren ohnehin schon schweren Alltag meistern.

www.mehrblick-hilft-sehen.de

MGH Nachbarschatz

Aus dem Mütterzentrum Eimsbüttel ist das Mehrgenerationenhaus Nachbarschatz geworden, als es im März 2007 in das bundesweite Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ der Bundesregierung aufgenommen wurde. Das Mehrgenerationenhaus Nachbarschatz ist ein Zentrum im Stadtteil, an dem alle gleichermaßen willkommen sind: Für Jung und Alt ist es ein Ort der Begegnung, an dem man einfach „man selbst“ sein kann, sich austauschen und anlehnen, lernen, kreativ sein, anderen helfen, genießen und sich wohl fühlen kann. In unserer modernen Gesellschaft, die immer größere Mobilität verlangt, können sich immer weniger Menschen auf Familie oder gewachsene Nachbarschaften stützen. Das Mehrgenerationenhaus Nachbarschatz ist ein Ort, der hilft, Isolation und Einsamkeit zu überwinden, der sie bestenfalls überhaupt nicht aufkommen lässt.

www.nachbarschatz.de

Mobile Bullysuppenküche e.V.

Der Verein versorgt mit seinem ausgebauten Bully obdachlose und arme Menschen an verschiedenen Standorten in Hamburg mit Essen und Sachen des täglichen Bedarfs, besonders an Tagen, an denen andere Suppenküchen geschlossen haben. Das Team begleitet Menschen ohne Obdach auch bei Arztbesuchen und Behördengängen, unterstützt sie beim Lösen ihrer Alltagssorgen und bietet Hilfestellungen an, um wieder zu einem selbstbestimmten Leben zu finden.

www.mobilebullysuppenkueche.de

Praxis ohne Grenzen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren in Deutschland schon 2019 ca. 143.000 Bundesbürger nicht krankenversichert, die Dunkelziffer wird von Experten auf mindestens die gleiche Höhe eingeschätzt.  

Die Praxis ohne Grenzen Hamburg e.V. ist eine Ambulanz für Patienten ohne Versicherungsschutz, z.B. Selbstständige ohne finanzielle Mittel, EU-Bürger, denen der Zugang zu sozialen Systemen verwehrt bleibt, papierlose Asyl-Suchende und Flüchtlinge. Die Praxis wird von ehrenamtlich tätigen Ärzten und Krankenschwestern betrieben. Die Patienten werden kostenlos und anonym versorgt und beraten.

www.praxisohnegrenzen-hh.de

ragazza e.V.

Der Verein ragazza e.V. leistet seit Ende 1991 niedrigschwellige und akzeptierende Drogenarbeit in Hamburg St. Georg. Er ist Kontakt- und Anlaufstelle für Frauen, die Drogen konsumieren und der Prostitution nachgehen. Ein professionelles Team aus pädagogischen und medizinischen Mitarbeiterinnen kümmert sich um die Frauen, versorgt sie mit warmen Mahlzeiten, Kleidung und Hygieneartikeln. ragazza! stellt Aufenthalts- und Schlafräume, damit die Frauen Kraft tanken können und leistet eine vollumfängliche Beratungsarbeit. Zu den wichtigsten Themen gehören die Beratung zu Safer Sex, Drogenkonsum- und Entzug, Soforthilfen, Wohnungslosigkeit, Ausstiegsmöglichkeiten aus der Szene, rechtliche und finanzielle Beratung und natürlich auch Persönliches. Die Sozialarbeiterinnen des ragazza! gehen zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten auch aktiv auf betroffene Frauen zu, stellen den Kontakt auf der Straße her, schaffen Vertrauen und helfen, der gesellschaftlichen Ausgrenzung entgegenzuwirken.

www.ragazza-hamburg.de

SchlauFox – JEA!

In Hamburg verlassen jährlich rund 700 Schüler die Schule ohne Abschluss und stehen so vor sogenannten Exklusionskarrieren. Sie haben keine Qualifikationen und sind somit auf dem deutschen Arbeitsmarkt außen vor. JEA! (Jeder:m einen Abschluss) begleitet jährlich 150 Jugendliche, um sie vor dieser Aussicht zu bewahren und sie für ihren weiteren Lebensweg zu stärken. Nach zehn Jahren blickt JEA! auf eine erfolgreiche Abschlussquote von 90% zurück. Zielgruppe sind Schülerinnen & Schüler, bei denen es nach der 7. Klasse heißt, sie werden den Ersten Schulabschluss nicht schaffen. Über zwei Jahre begleiten pro Schule vier Studierende eine Gruppe von 15 Jugendlichen durch intensive fachliche Nachhilfe und gezielte Prüfungsvorbereitungen. Vor allem aber ist JEA! ein persönliches Coaching, um die Jugendlichen für ihren selbstbestimmten Weg zu stärken, Kompetenzen zu fördern, die über den Schulabschluss hinaus relevant sind und ihnen vielfältige Perspektiven aufzuzeigen.

www.schlaufox.de/programme/

Verein zur Förderung der Integration in HH-Wilhelmsburg e.V.

Der Verein zur Förderung der Integration in Hamburg Wilhelmsburg e.V. kümmert sich um die Kinder- und Jugendlichen des Stadtteils. Wilhelmsburg ist geprägt durch einen sehr hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund. Der Stadtteil ist von großer materieller und psychischer Armut betroffen, es findet eine typische Segregation hinsichtlich Bildung, Kultur und wirtschaftlicher Teilhabe statt. Der Verein nimmt sich dieser Problemfelder an und vermittelt den Kindern und Jugendlichen Orientierungshilfen für Schule, Beruf und Freizeit.

Viele der Kinder leiden bereits früh an Bewegungsmangel, was zu Defiziten in der Arbeitsleistung des Gehirns führen kann. Dem kann durch die psychomotorische Arbeit des Vereins Abhilfe geschaffen werden: Die Sprachentwicklung wird gefördert, die Konzentrationsfähigkeit gesteigert und die Kinder lernen in den Gruppen ein soziales Miteinander.

www.integration-wilhelmsburg.de

Zeit für Zukunft e.V.

Zeit für Zukunft vermittelt Patenschaften für Hamburger Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 16 Jahren, die sich in schwierigen Lebenssituation befinden – z.B. bei Zuwanderung der Familie, Verlust eines Elternteils, zahlreichen Geschwistern oder Erwerbslosigkeit der Eltern. Die Auswahl der Mentoren und die Zusammenstellung der Tandems werden von qualifizierten Mitarbeitern nach sehr sorgfältig entwickelten Prozessen vorgenommen. Die Mentoren sind Vorbilder, Mutmacher, Förderer und Vertrauenspersonen für die Kinder, helfen ihnen bei ihrer Persönlichkeitsbildung und fördern ihre Stärken und Fähigkeiten.

www.zeitfuerzukunft.org

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